US-Vorwahlen

Clintons Beliebtheit auf Rekordtief

Im Rennen um die Nominierung der US-Demokraten zur Präsidentenwahl hat Hillary Clinton einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Der Anteil derjenigen, die eine positive Meinung von Clinton haben, fiel binnen zwei Wochen um acht Punkte auf ein Rekordtief von 37 Prozent, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage von NBC und dem „Wall Street Journal“ hervorging.
Vor der Umfrage war Hillary Clinton mit Äußerungen über einen Bosnien-Aufenthalt und Bemerkungen zu Barack Obamas Pastor in die Kritik geraten. Foto: ap Quelle: ap

Vor der Umfrage war Hillary Clinton mit Äußerungen über einen Bosnien-Aufenthalt und Bemerkungen zu Barack Obamas Pastor in die Kritik geraten. Foto: ap

(Foto: ap)

HB WASHINGTON. 48 Prozent beurteilten Clinton negativ. Auch von Obama hatten weniger Befragte eine positive Meinung: Der Anteil ging von 51 auf 49 Prozent zurück.

Im direkten Vergleich entfielen in der Umfrage jeweils 45 Prozent auf die demokratischen Kandidaten. Bei der Präsidentenwahl selbst würde sich Obama gegen den republikanischen Kandidaten John McCain mit 44 zu 42 Prozent durchsetzen. Clinton würde dagegen McCain mit dem gleichen Abstand unterliegen. Befragt wurden 700 registrierte Wähler. Die Fehlerquote wurde mit 3,7 Prozent angegeben.

Die Befragungen fanden nach den umstrittenen Äußerungen Clintons über einen Bosnien-Aufenthalt 1996 sowie der Kontroverse um Bemerkungen von Obamas Pastor zur Rassenpolitik statt.

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