US-Vorwahlen
Clintons oberster Wahlkampf-Stratege geht

In einer heißen Phase des US-Vorwahlkampfs hat der politische Chefstratege der demokratischen Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton das Handtuch geworfen. Bereits im Februar waren zwei hochrangige Mitarbeiter des Wahlkampfteams ausgeschieden. Doch dieses Mal war der Grund für den Abschied kein schwaches Abschneiden bei den Vorwahlen.

HB ALBUQUERQUE. Mark Penn habe Clinton gebeten, ihn zu entlassen, teilte Wahlkampfleiterin Maggie Williams am Sonntag mit. Penn werde den Wahlkampf aber weiterhin beratend begleiten.

Hintergrund des Rücktritts ist ein Treffen von Penn mit der kolumbianische Botschafterin, bei dem es um die Chancen eines Freihandelsabkommens ging. Clinton hat sich im Wahlkampf wiederholt gegen ein solches Abkommen ausgesprochen. Penn leitet dagegen eine private Lobbyfirma, die im Auftrag der kolumbianischen Regierung für Unterstützung eines Abkommens in Washington werben soll. Aus dem Umfeld von Clintons Wahlkampfteam verlautete, die Senatorin sei von Penn enttäuscht.

In zwei Wochen finden wichtige Vorwahlen in Pennsylvania statt. Die Abstimmung wird als die wahrscheinlich letzte Chance von Clinton gesehen, zu ihrem parteiinternen Rivalen Barack Obama Boden gut zu machen.

Bereits im Februar hatten die Wahlkampfchefin Clintons, Patti Solis Doyle, sowie ihr Stellvertreter Mike Henry das Handtuch geworfen. Dies hing mit dem unerwartet schwachen Abschneiden bei den Vorwahlen am „Super-Dienstag“ am 5. Februar zusammen.

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