US-Wahl
Republikaner Thompson gibt auf

Der Republikaner Fred Thompson zieht sich aus dem Rennen um die US-Präsidentschaft zurück. Sein Abschied macht die Kandidaten-Kür bei den Republikanern allerdings kaum leichter.

HB WASHINGTON. Der Ex-Schauspieler hatte bisher bei den Vorwahlen schlecht abgeschnitten und entschied sich dagegen, seine Bewerbung weiterzuverfolgen. „Ich hoffe, dass mein Land und meine Partei davon profitiert haben, dass wir angetreten sind“, sagte er.

Thompson ist Millionen US-Fernsehzuschauer als Staatsanwalt in der Fernsehserie „Law& Order“ bekannt. Kritiker hatten ihm immer wieder vorgeworfen, er setzte sich nicht energisch genug im Wahlkampf ein.

Thompson war im September in den Wahlkampf eingestiegen. Lag er in Umfragen anfangs noch auf Platz zwei bei den Republikanern, schwand die Zustimmung der Wähler bald dahin. Viele trauten ihm nicht zu, das Präsidentenamt stark genug zu wollen. Bei der Vorwahl in South Carolina am Samstag erreichte er einen abgeschlagenen dritten Platz.

Die Kandidaten-Kür bei den Republikanern konzentriert sich damit auf das Rennen zwischen Ex-Senator John McCain und den beiden ehemaligen Gouverneuren Mitt Romney und Mike Huckabee. Experten gehen davon aus, dass eine Entscheidung frühestens am 5. Februar fällt, wenn in 22 Bundesstaaten Vorwahlen stattfinden. Die Präsidentenwahl ist am 4. November.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%