US-Wahl
Schwarzenegger für McCain

Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner will Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger den Senator John McCain unterstützen. Er schloss sich damit Rudy Giuliani an, der sich zuvor aus dem Rennen um eine Nominierung der Partei verabschiedet hatte. Jetzt ringen noch vier Kandidaten um die Präsidentschaft – und der Wahlkampf spitzt sich weiter zu.

HB SIMI VALLEY. Schwarzenegger werde seine Entscheidung am Donnerstag bei einem gemeinsamen Auftritt mit McCain in Los Angeles bekanntgeben, erklärten Mitarbeiter des Senators aus Arizona. Die Empfehlung des moderaten Republikaners könnte McCain den entscheidenden Schub im bevölkerungsreichen Kalifornien geben, wo am kommenden Dienstag über die Kandidaten der beiden großen Parteien abgestimmt werden soll.

Wenige Stunden zuvor hatte sich der frühere New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner zurückgezogen. Gleichzeitig empfahl er seinen Anhängern, McCain zu wählen. Der Senator sei der am besten qualifizierte Kandidat, um der nächste Präsident der Vereinigten Staaten zu werden, erklärte Giuliani.

Bei den Vorwahlen in Florida war Giuliani unter den Republikanern weit abgeschlagen auf dem dritten Platz gelandet. Die vorangegangenen Vorwahlen hatte er dabei weitgehend ignoriert, um sich voll und ganz auf die Abstimmung im wichtigen Florida zu konzentrieren. Diese Rechnung ging aber offenkundig nicht auf. Damit läuft bei den Republikanern alles auf ein Duell zwischen McCain und Mitt Romney hinaus.

Bei den Demokraten hat sich das Feld der Bewerber ebenfalls gelichtet, nachdem der ehemalige Senator John Edwards das Handtuch geworfen hat. Hier machen nun Hillary Clinton und Barack Obama das Rennen unter sich aus. Eine Vorentscheidung dürfte am kommenden Dienstag fallen, wenn in 24 Bundesstaaten über die Kandidaten beider Parteien abgestimmt wird.

So zeichnet sich in jedem der beiden politischen Lager ein Zweikampf ab. Wenige Tage vor dem „Super-Tuesday“ mit US- Präsidentschaftsvorwahlen in mehr als 20 Staaten gewinnt das Duell zwischen den republikanischen Favoriten John McCain und Mitt Romney an Schärfe. Romney warf seinem Konkurrenten am Mittwochabend (Ortszeit) bei einer Debatte der republikanischen Bewerber in Simi Valley (Kalifornien) vor, sich mit seinen Positionen von der Partei entfernt zu haben. „Diese (McCains) Ansichten bewegen sich außerhalb der republikanischen Gedankenwelt“, sagte der frühere Gouverneur von Massachusetts. „Ich bin stolz auf meine konservativen Leistungen“, verteidigte sich der 71 Jahre alte Senator aus Arizona.

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