US-Wahlen
Floridas Wahlmänner stimmen für Bush

Zuvor hatte er bereits in mehreren anderen Bundessstaaten wie Indiana und Tennessee die Stimmen der Wahlmänner erhalten und kam damit am Montagmittag auf über 80 Stimmen. Auf Gore entfielen zu diesem Zeitpunkt knapp 30 Stimmen.

dpa WASHINGTON. Die 25 Wahlmänner- und frauen des US- Bundesstaates Florida haben am Montag geschlossen für den designierten Präsidenten George W. Bush gestimmt. Zuvor hatte er bereits in mehreren anderen Bundessstaaten wie Indiana und Tennessee die Stimmen der Wahlmänner erhalten und kam damit am Montagmittag auf über 80 Stimmen. Auf Gore entfielen zu diesem Zeitpunkt knapp 30 Stimmen.

Im Laufe des Tages wollten die insgesamt 538 Wahlmänner noch in fast allen anderen Bundesstaaten ihre Stimmen abgeben. Sollten sich alle, wie erwartet, an ihre Linie halten, müsste Bush 271 Stimmen erhalten. Um Präsident zu werden, sind mindestens 270 Stimmen im Electoral College nötig. Al Gore konnte entsprechend dem Wählervotum vom 7. November 267 Stimmen auf sich vereinen.

Viele Wahlmänner und-frauen wurden seit Tagen mit E-Mails und Anrufen bedrängt und aufgefordert, nicht für Bush, sondern für den Demokraten Gore zu stimmen. In der Vergangenheit war ein Abweichen der Wahlmänner von ihrer vorgegebenen Linie jedoch sehr selten.

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