US-Wahlen
Kommentar: Die totale Kontrolle

DÜSSELDORF. Konkurrenz belebt das Geschäft. Das gilt nicht nur im Geschäftsleben - das gilt erst recht in der Politik. In der Nacht zum Mittwoch haben Amerikas Wähler dieses Prinzip erst einmal außer Kraft gesetzt, weil sie den Republikanern die Mehrheiten in beiden Häusern des Parlamentes gaben.

US-Präsident George W. Bush muss sich in den kommenden zwei Jahren keine Gedanken um den politischen Gegner machen. Wird das der Qualität seiner Politik gut tun? Vermutlich nicht. Es steht nun zu erwarten, dass Bush die Reformen in Amerikas Wirtschaft (Stichwort Corporate Governance) und Sozialsystem (Rente, Gesundheit) bestenfalls halbherzig fortgeführt.

Er wird stattdessen seine Kampagne gegen den Irak fortsetzen - um damit die Grundlagen für seine Wiederwahl zu legen. Da die Weltwirtschaft aber vor allem unter einer Vertrauenskrise leidet, sind das keine guten Nachrichten für die weltwirtschaftliche Entwicklung.

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