US-Wahlkampf
McCain zu Überraschungsbesuch im Irak

Der designierte republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain ist am Sonntag überraschend zu einem Besuch in Bagdad eingetroffen. McCain steht hinter den US-Truppenverstärkungen im Irak. Bei seinen Wahlkampfauftritten hatte er sich stets für eine weitere starke Präsenz von US-Soldaten in dem Krisenherd ausgesprochen.

HB BAGDAD. McCain erklärte, er wolle mit irakischen Regierungsmitgliedern sprechen und sich mit US-Diplomaten und Vertretern der amerikanischen Streitkräfteführung treffen, teilte Botschaftssprecherin Mirembe Nantongo mit. Der Besuch sei aus Sicherheitsgründen geheim gehalten worden.

McCain ist ein Befürworter der von Präsident George W. Bush im vergangenen Jahr durchgesetzten US-Truppenverstärkungen im Irak. Den danach registrierten Rückgang von Anschlägen bezeichnete er als Wendepunkt im fünfjährigen Irak-Krieg.

Während McCain als Präsidentschaftskandidat feststeht, ist das Duell der Demokraten noch immer nicht entschieden. Hier liefern sich Barack Obama und Hillary Clinton einen erbitterten Zweikampf. Könnten sich die Deutschen zwischen den beiden entscheiden, würden sie nach einer repräsentativen Umfrage den Senator aus Illinois vorziehen. 52 Prozent halten Obama für besser geeignet, ergab eine am Freitag veröffentlichte Forsa- Umfrage für den Nachrichtensender n-tv. 30 Prozent sähen lieber Clinton im Weißen Haus.

Vor allem die Männer in Deutschland finden Obama gut (60 Prozent). Von den Frauen sprachen sich nur 44 Prozent für ihn aus. Den republikanischen Kandidaten John McCain wünscht sich kaum jemand an der Spitze der USA (3 Prozent).

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%