US-Wahlkampf
Obama baut Vorsprung vor McCain aus

Im Rennen um die US-Präsidentschaft hat der Demokrat Barack Obama einer Umfrage zufolge den Vorsprung vor seinem republikanischen Rivalen John McCain deutlich ausgebaut. Eine klare Mehrheit der Befragten glaubt zudem, die Vereingten Staaten bräuchten einen Wandel.

HB WASHINGTON. Inzwischen führt Obama in der Wählergunst vor McCain mit 51 zu 36 Prozent, wie aus einer am Freitag veröffentlichten "Newsweek"-Erhebung hervorging. Ende Mai lagen die beiden Kandidaten in einer "Newsweek"-Umfrage noch gleichauf bei 46 Prozent. Anfang Juni zog sich allerdings Obamas innerparteiliche Konkurrentin Hillary Clinton aus dem Rennen zurück, was Obama nun offenbar Auftrieb gab.

Auch in der jüngsten Reuters-Zogby-Umfrage vom Mittwoch hatte Obama vor McCain gelegen - allerdings war der Abstand zwischen den beiden Politikern hier weniger groß gewesen.

McCain und Obama liefern sich bislang vor allem in den Themen Wirtschaft und Sicherheitspolitik einen Schlagabtausch: Während der schwarze Senator aus Illinois mit Blick auf McCain immer wieder vor einer Fortsetzung der Politik des republikanischen Amtsinhabers George W. Bush warnt, verweist der deutlich ältere Senator aus Arizona auf die mangelnde außenpolitische Erfahrung seines Rivalen.

Aus der jüngsten "Newsweek"-Umfrage geht aber hervor, dass eine klare Mehrheit der Befragten der Meinung ist, die Vereinigten Staaten bräuchten einen Wandel und Obama sei der geeignete Mann dafür. Befragt wurden Mitte der Woche landesweit 1010 Erwachsene. Die Fehlerquote lag bei vier Prozentpunkten.

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