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US-Wirtschaft überraschend gewachsen

Die amerikanischen Verbraucher geben wieder Geld aus, im vierten Quartal stiegt das US-Bruttoinlandsprodukt entgegen den Erwartungen wieder an.

rtr WASHINGTON. Die Wirtschaft in den USA ist im Schlussquartal 2001 vor allem wegen stark gestiegener Verbraucherausgaben überraschend wieder gewachsen. Auf das Jahr hochgerechnet sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum Vorquartal um 0,2 % gestiegen nach einem Minus von 1,3 % in den drei Monaten zuvor, teilte das Handelsministerium am Mittwoch auf Basis einer vorläufigen Schätzung mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang von 1,0 % gerechnet. Sie hatten erst für das erste Quartal 2002 wieder ein Wachstum in den USA erwartet.

Die Konsumausgaben stiegen den Angaben zufolge im vierten Quartal um 5,4 % und damit so stark wie zuletzt vor zwei Jahren. Der Dollar legte zum Euro und anderen Währungen zu. Auch die Aktien in Europa verzeichneten Kursgewinne. Die Kurse der Anleihen in Europa und den USA verloren dagegen etwas.

Nach der gängigsten volkswirtschaftlichen Definition steckt eine Wirtschaft in einer Rezession, wenn sie zwei Quartale hintereinander schrumpft. Unter Verwendung einer breiteren Definition hatte das Wirtschaftsforschungsinstitut National Bureau of Economic Research (NBER) aber vor einigen Wochen festgestellt, dass sich die US-Wirtschaft bereits seit März vergangenen Jahres in einer Rezession befinde.

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