"US-Wirtschaft weiter stark"
Fed beobachtet Ölpreisentwicklung sehr genau

Greenspan sieht momentan weder Effekte des Ölpreisanstiegs auf die Inflation noch Anhaltspunkte für eine Abnahme des Produktivitätswachstums.

rtr WASHINGTON. Die US-Notenbank Fed beobachtet nach Angaben ihres Präsidenten Alan Greenspan sehr genau die Effekte des hohen Ölpreises auf die US-Wirtschaft.

Bislang seien die Auswirkungen aber nicht signifikant sagte Greenspan am Donnerstag laut Redetext in Washington. Die Effekte des Ölpreisanstiegs auf die Inflation seien derzeit ebenfalls "nahezu null". Dennoch müsse die Fed wachsam bleiben. Der Ölpreisanstieg könne potenziell Effekte auf die wirtschaftliche Stabilität und die Geldpolitik in den USA haben.

Greenspan warnte außerdem vor der Annahme, dass höhere Haushaltsüberschüsse und Produktivitätsgewinne für immer anhalten würden. Allerdings gebe es noch immer keine Anhaltspunkte dafür, dass das Produktivitätswachstum in den USA seinen Höhepunkt bereits erreicht habe. Die US-Wirtschaft sei weiter stark. Greenspan warnte aber unter anderem auch davor, dass Faktoren wie das gewaltige Aussenhandelsdefizit der USA nicht vergessen werden sollten.

Der für die Zinsentscheidungen verantwortliche Offenmarktausschuss der Fed (FOMC) wird am 15. November zu seiner nächsten Sitzung zusammenkommen.

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