US-Zeitungsbericht
Nordkorea droht mit Export von Atomwaffen

Nordkorea hat den USA bei den jüngsten Atom-Gesprächen in der chinesischen Hauptstadt Peking einem US-Zeitungsbericht zufolge damit gedroht, künftig Atomwaffen zu exportieren.

Reuters WASHINGTON. Der nordkoreanische Unterhändler Li Gun habe dies dem US-Vertreter James Kelly bei den Gesprächen im vergangenen Monat zu verstehen gegeben, berichtete die "Washington Times" am Mittwoch unter Berufung auf US-Regierungskreise. Li habe erklärt, Nordkorea werde "Atomwaffen exportieren, sie zu seinem bestehenden Arsenal hinzufügen und atomare Geräte testen". Welche Politik Nordkorea letztendlich verfolge, hänge von der Reaktion der USA auf die Vorschläge der Regierung in Pjöngjang ab. Kelly habe die Äußerungen als Drohungen und inakzeptabel zurückgewiesen.

Nordkorea hatte in den Gesprächen nach Angeboten aus Diplomatenkreisen angeboten, sein Atomprogramm auszusetzen, wenn die USA ihre als feindselig bezeichnete Haltung aufgäben. Zudem bot Nordkorea an, die Tests mit ballistischen Raketen auszusetzen und Raketenexporte zu stoppen. Im Gegensatz will Nordkorea freie Öllieferungen, bessere Handelskontakte und normale Beziehungen mit den USA. Am Montag drängte die Führung in Pjöngjang die USA, auf die Vorschläge zu reagieren.

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