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USA: Beschäftigtenzahl steigt deutlich schwächer als erwartet

In den USA ist die Beschäftigtenzahl im September deutlich schwächer als erwartet gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sei um 96 000 zum Vormonat geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit.

dpa-afx WASHINGTON. In den USA ist die Beschäftigtenzahl im September deutlich schwächer als erwartet gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sei um 96 000 zum Vormonat geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Vor CBS Marketwatch befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt einen Anstieg um 138 000 erwartet.

Gleichzeitig wurde der Anstieg im August auf plus 128 000 revidiert. In der Erstschätzung war ein Anstieg von 144 000 ermittelt worden.

Die Arbeitslosenquote veränderte sich im September wie erwartet nicht. Sie habe wie im August bei 5,4 Prozent gelegen. Von CBS Marketwatch befragte Volkswirte hatten mit dieser Entwicklung gerechnet.

Die Stundenlöhne fielen im September etwas schwächer als erwartet aus. Sie hätten sich um 0,2 Prozent zum Vormonat erhöht. Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 0,3 Prozent gerechnet. Der durchschnittliche Stundenlohn erhöhte sich damit um drei Cent auf 15,78 Dollar.

Der Eurokurs stieg nach den Daten bis auf 1,2 387 Dollar. Zuvor wurde noch bei 1,23 gehandelt. Die deutschen Anleihen stiegen ebenfalls deutlich. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future kletterte bis 14.35 Uhr um 0,51 Prozent auf 116,05 Punkte, nachdem er kurzzeitig sogar die Marke von 116 Punkten durchbrechen konnte. Vor Bekanntgabe der Daten hatte der Bund-Future um 115,70 Punkte gependelt.

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