USA bietet Hilfe
Weltsicherheitsrat und OSZE fordern Freilassung

Die internationale Staatengemeinschaft hat die seit Mittwoch andauernde Geiselnahme in einem Moskauer Theater als Terrorakt verurteilt.

HB/dpa NEW YORK/WASHINGTON. Der UN-Sicherheitsrat forderte am Donnerstag einstimmig die sofortige und bedingungslose Freilassung aller Geiseln. Der Sicherheitsrat sei "mehr denn je entschlossen, alle Formen von Terrorismus nach den Satzungen der UN-Charta zu bekämpfen". Die internationale Gemeinschaft müsse den russischen Behörden helfen, die Täter, Organisationen und Drahtzieher des Terrorakts zu ergreifen. US-Präsident George W. Bush bot dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Angaben seines Sprechers an, "Russland mit allem zu helfen, was es braucht".

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) verurteilte die Geiselnahme, forderte aber gleichzeitig eine Lösung des Kaukasus-Konflikts. Der Vizepräsident der parlamentarischen Versammlung der OSZE, Gerd Weisskirchen, sagte am Freitag im Inforadio Berlin-Brandenburg, das Problem sei nur zu lösen, wenn Moskau per Verfassungsänderung bereit wäre, Tschetschenien innerhalb der Russischen Föderation einen neuen Status zu geben.

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