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USA geben Irak Schuld an zivilen Angriffsopfern

dpa WASHINGTON. Der Irak trägt nach Darstellung der USA die Schuld an den Opfern der amerikanischen und britischen Luftangriffe auf Abwehrstellungen in den Flugverbotszonen. Wenn der Irak die Patrouillenflugzeuge im Süden und Norden des Landes nicht herausfordern würde, würden die Angriffe sofort eingestellt werden, sagte US-Außenamtssprecher Philip Reeker am Montag in Washington.

Die Stellungen der irakischen Abwehr, die ihr Zielradar auf die Maschinen richteten oder sie angriffen, lägen häufig in dicht besiedelten Gebieten. Deswegen komme es zu Opfern unter der Zivilbevölkerung. Der Irak hatte in einem Brief an UN-Generalsekretär Kofi Annan den Alliierten vorgeworfen, seit Dezember 1998 bei Luftangriffen 311 Menschen getötet und 927 verwundet zu haben.

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