USA landete auf Platz Zwei: Neue Merck-Produktionsstätte in Thüringen

USA landete auf Platz Zwei
Neue Merck-Produktionsstätte in Thüringen

Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA hat sich für Thüringen als Standort für eine seit längerem geplante neue Protein-Produktionsstätte im Investitionsvolumen von rund 300 Millionen Euro entschieden.

Reuters FRANKFURT. "Die USA waren auch im Gespräch, aber sie sind offenbar auf dem zweiten Platz gelandet", sagte Uwe Spindeldreier, Regierungssprecher in Thüringen, am Freitag. Das Werk mit einem Investitionsvolumen von etwa 300 Millionen Euro werde voraussichtlich im Osten des Bundeslandes errichtet. Das Land rechne mit bis zu 300 neuen Arbeitsplätzen.

Merck hatte zuvor kurzfristig für Montag zu einer Pressekonferenz am Firmensitz in Darmstadt eingeladen, an der neben dem thüringischen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel (CDU), der Wirtschaftsminister des Bundeslandes Franz Schuster (CDU) sowie Merck-Chef Bernhard Scheuble anwesend sein sollen. Zu dem genauen Thema der Veranstaltung lehnte ein Konzern-Sprecher eine Stellungnahme ab.

Die neue Protein-Produktionsstätte benötigt der Konzern unter anderem für seine in der Entwicklung befindlichen Krebsmittel, wie etwa Cetuximab (Erbitux, C225). Merck hatte im November mitgeteilt, bis zum Frühjahr 2003 solle eine Entscheidung über den Standort getroffen werden.

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