USA-Militär:
Bislang keine verbotenen Waffen im Irak gefunden

Als einen Grund für den Krieg gegen den Irak hat Gerorg W. Bush immer wieder das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen in der irakischen Armee genannt. Beweise dafür gab es bislang nicht, sagen US-Militärs.

Reuters WASHINGTON. Die US-Truppen und ihre britischen Verbündeten haben in Irak nach US-Angaben bislang keine verbotenen Waffen entdeckt.

Beweise für chemische und biologische Waffen, die als ein Argument für den Krieg galten, müssten noch gefunden werden, sagte General Stanley McChrystal vom US-Generalstab am Samstag in Washington. Er räumte zugleich ein, dass keine der von Irak bisher abgefeuerten Raketen eine "Scud"-Rakete gewesen sei. Der Besitz dieser Mittelstreckenraketen wäre ebenso wie die Existenz von B- oder C-Waffen ein schwerer Verstoß gegen die UNO-Auflagen.

Auf die Frage, ob "Scud"-Raketen gefunden worden seien, sagte McChrystal: "Nach meinem Wissen haben wir bislang keine gefunden." "Bisher wurden auch keine "Scuds" abgefeuert, was sehr positiv ist", fügte er hinzu.

Im Kuwait sind seit Kriegsbeginn mehrere Raketen eingeschlagen. Nach kuwaitischen Angaben sollte es sich um irakische "Scuds" gehandelt haben.

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