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USA: Nettokapitalzufluss im Oktober deutlich gesunken

In den USA ist der Nettokapitalzufluss im Oktober deutlich gesunken. Der Nettozufluss habe 48,1 Mrd. Dollar betragen nach revidiert 67,5 Mrd. im September, teilte das Finanzministerium am Dienstag in Washington mit.

dpa-afx WASHINGTON. In den USA ist der Nettokapitalzufluss im Oktober deutlich gesunken. Der Nettozufluss habe 48,1 Mrd. Dollar betragen nach revidiert 67,5 Mrd. im September, teilte das Finanzministerium am Dienstag in Washington mit. Der zunächst ermittelte September-Wert wurde damit von 63,4 Mrd. Dollar nach oben revidiert.

Die USA benötigen einen hohen Zufluss an ausländischen Investitionen, um ihr riesiges Defizit in der Leistungsbilanz zu finanzieren. Die Sorge um einen Rückgang des Nettokapitalzuflusses hatte den Dollar in den vergangenen Wochen massiv unter Druck gesetzt.

Ausländische Privatanleger legten den Angaben zufolge netto 49,1 Mrd. Dollar an. Im September waren es noch 51,7 Mrd. Dollar. Ausländische Notenbanken kauften Kapitalanlagen im Wert von 14,2 Mrd. Dollar.

Der Euro stieg nach dem deutlichen Rückgang des Kapitalzuflusses über die Marke von 1,34 Dollar. Die Gemeinschaftswährung kletterte bis auf 1,3 423 Dollar und näherte sich damit seinem am 7. Dezember erreichten Rekordhoch von 1,3 469 Dollar.

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