USA stärker betroffen
EU: Iraks Öl-Exportstopp löst keine Krise aus

Die Europäische Kommission sieht die Lage am Rohölmarkt trotz gestiegener Preise und des irakischen Exportstopps im Zuge der Nahost-Krise gelassen.

dpa BRÜSSEL. Zwar sei der der Ölpreis in London bis auf 27 US-Dollar (rund 30,68 Euro) pro Barrel (159 Liter) gestiegen. "Das ist höher als erwartet, weil wir Preise um 20 Dollar vorziehen würden, aber es ist keine Krise", sagte Kommissionssprecher Gilles Gantelet am Dienstag in Brüssel. Gantelet kündigte für Donnerstag ein Treffen von EU-Fachleuten an, bei dem die Lage analysiert und über mögliche Konsequenzen beraten werden solle.

Der Sprecher von EU-Energiekommissarin Loyola de Palacio betonte, verschiedene Golfstaaten hätten den Ruf des Irak nach einem Embargo zurückgewiesen. Die irakische Entscheidung, die Öl-Ausfuhren einen Monat lang auszusetzen, treffe die USA stärker als die Europäische Union. Die zwei Millionen Barrel aus dem Irak, von denen die Hälfte in die USA fließe, machten drei Prozent der Weltproduktion aus.

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