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USA übergeben Russland Daten zum Untergang der "Kursk"

In einem ungewöhnlichen Austausch militärischer Daten haben die USA Russland Informationen zum Untergang des Atom-U-Boots "Kursk" übermittelt.

ap WASHINGTON. Dabei handelt es sich um Beobachtungen von zwei amerikanischen U-Booten, die zum Zeitpunkt des Unglücks in der Barentssee waren, wie am Mittwoch aus dem Washingtoner Außenministerium verlautete.

Die Informationen übermittelte US-Admiral Vernon Clark seinem russischen Kollegen in einem persönlichen Schreiben. Außerdem übergab der Nationale Sicherheitsberater der USA, Sandy Berger, am Mittwoch in New York dem russischen Sicherheitsratssekretär Sergej Iwanow weitere Informationen zur Havarie der "Kursk".

In dem Schreiben Clarks heißt es dem Vernehmen nach, dass die amerikanischen U-Boote am 12. August um 9.28 Uhr (MESZ) eine Unterwasserexplosion registrierten. Zwei Minuten später habe es eine weitere Explosion gegeben, die 45 bis 50 Mal so stark gewesen sei und der Sprengkraft von fünf Tonnen TNT entsprochen habe. Alle 118 Menschen an Bord der "Kursk" kamen ums Leben. Die USA haben Vermutungen der russischen Militärführung widersprochen, dass die Katastrophe möglicherweise auf eine Kollision mit einem ausländischen U-Boot zurückzuführen sei.

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