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USA überprüfen freie Einreise aus drei NATO-Staaten

Die Vereinigten Staaten setzen die bisher freie Einreise von Bürgern aus insgesamt sechs Staaten, darunter drei NATO-Mitgliedern, auf den Prüfstand.

afp WASHINGTON. Geprüft werde, ob die Bürger aus den NATO-Ländern Belgien, Italien und Portugal sowie aus Argentinien, Uruguay und Slowenien auch weiterhin ohne Visum einreisen könnten, sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Richard Boucher, am Dienstag. Dies sei der erste Schritt auf dem Weg zu der von US-Präsident George W. Bush nach den Terroranschlägen vom 11. September geplanten Verschärfung der Einwanderungspolitik. Die Auswahl der zu überprüfenden Staaten könnte nach Meinung von Experten mit der dort praktizierten Ausstellung von Pässen in Zusammenhang stehen.

Im Kampf gegen den Terrorismus hatte Bush am Montag eine Verschärfung der Einreisebestimmungen angekündigt. Legale Einwanderer seien zwar weiterhin willkommen, künftig solle aber unter anderem sichergestellt werden, dass jemand, der mit einem Studenten-Visum in die USA einreise, dort auch tatsächlich studiere. Eine Sondereinheit soll ab Donnerstag eingesetzt werden, um Terroristen an der Einreise zu hindern und diejenigen, die bereits im Lande sind aufzuspüren.

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