USA und Asien im Visier
GfK will weiter wachsen

Das führende deutsche Marktforschungsinstitut GfK will im laufenden Jahr weiter wachsen und hat vor allem die USA und Asien im Visier. Dazu seien auch Akquisitionen geplant, kündigte der Vorstandsvorsitzende der GfK AG, Klaus L. Wübbenhorst, am Mittwoch in Nürnberg an.

HB/dpa NÜRNBERG. In Asien sei vor allem China interessant, da dieser rasch wachsende Markt zunehmend an Bedeutung gewinne. Beeinträchtigungen ihrer Pläne durch die Lungenseuche SARS sieht die GfK nicht. "Bisher hatte SARS keine negativen Auswirkungen auf unser Asien-Geschäft", sagte Wübbenhorst.

Für das laufende Geschäftsjahr geht die GfK von einem deutlichen Umsatz- und Ergebniszuwachs aus. Das Volumen solle ohne Zukäufe um 5,5 % auf rund 590 Mill. Euro steigen. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) einschließlich des Beteiligungsergebnisses werde mit einem Plus um neun Millionen auf rund 59 Mill. Euro gerechnet - ein erneut stärkeres Wachstum als beim Umsatz. "Auftragseingang und-bestand für die ersten drei Monate lassen diese Ziele machbar erscheinen", sagte Wübbenhorst. So betrage der Auftragsbestand im ersten Quartal 59 % des erwarteten Jahresumsatzes. Im Vorjahr waren es 56 %. Beim prognostizierten Umsatz- und Gewinnzuwachs geht die GfK für alle wesentlichen Geschäftsbereiche von einem Anstieg aus.

Im vergangenen Geschäftsjahr wuchs der Umsatz der weltweit tätigen GfK-Gruppe (nach US GAAP) um 10,6 % auf 559,4 Mill. Euro. Der Anstieg sei im Wesentlichen auf Zukäufe und Anteilserhöhungen zurückzuführen, hieß es. Das EBIT verbesserte sich um 53,1 % auf 50,0 Mill. Euro.

Die GfK-Aktie verteuerte sich am Mittwoch zwischenzeitlich um 4,3 % auf 12,83 Euro. Den Aktionären soll eine Dividende von 20 Cent je Aktie gezahlt werden. Zum Jahresende 2002 beschäftigte das Unternehmen 4 879 (Vorjahr: 4653) Mitarbeiter, davon 1 465 im Inland.

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