USA und Großbritannien kontrollieren Flugverbotszonen
Truppen Kuwaits nach irakischen Drohungen in Alarmbereitschaft

Das Emirat am Persischen Golf reagierte auf die jüngsten Drohungen des irakischen Präsidenten Saddam Hussein.

dpa KUWAIT-STADT. Kuwait hat einen Teil seiner Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt. Das Emirat am Persischen Golf reagierte damit auf die jüngsten Drohungen des irakischen Präsidenten Saddam Hussein, wie die kuwaitische Nachrichtenagentur KUNA am Donnerstag meldete.

Der Diktator hatte am Dienstag Saudi-Arabien und Kuwait als "Verräter" bezeichnet, weil von ihren Gebieten aus Briten und Amerikaner den Irak bombardierten. Die Erlaubnis, die Stützpunkte beider Staaten zu benutzen, sei eine "Schande", sagte Hussein einer Rede zum zwölften Jahrestag des Endes des irakisch-iranischen Krieges (1980-1988).

Die USA und Großbritannien haben nach dem Golfkrieg 1991 im Norden und im Süden des Iraks Flugverbotszonen eingerichtet und kontrollieren sie mit regelmäßigen Flügen. Der Irak hatte im August 1990 das Nachbarland Kuwait überfallen und so den Krieg gegen eine alliierte Streitmacht ausgelöst.

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