USA und Großbritannien reagieren auf Beschuss durch Flugabwehr
Kampfflugzeuge attackieren militärische Ziele im Irak

Reuters WASHINGTON/BAGDAD. Kampfflugzeuge der USA und Großbritanniens haben nach Angaben der US-Streitkräfte Flugabwehrstellungen in der nördlichen Flugverbotszone des Iraks bei der Stadt Mossul angegriffen. Das US-Oberkommando Europa teilte am Montagabend mit, die Piloten hätten damit auf einen Beschuss der irakischen Flugabwehr reagiert. Alle Maschinen seien heil auf ihre Stützpunkte zurückgekehrt.

Das irakische Militär wurde von der amtlichen irakischen Nachrichtenagentur Ina zitiert, die Kampfflugzeuge hätten zivile Ziele, zwei Dörfer im Norden des Iraks, angegriffen. Eine Person sei bei der Bombardierung eines Hauses verletzt worden.

Die amerikanischen und britischen Maschinen kontrollieren die vom Irak nicht anerkannten Flugverbotszonen im Norden und Süden des Landes, die ursprünglich nach dem Golf-Krieg von 1991 als Schutzzonen eingerichtet worden waren, um den irakischen Präsidenten Saddam Hussein von Angriffen auf die Kurden im Norden und die Schiiten im Süden abzuhalten. Nach irakischen Angaben wurden bei ähnlichen Zwischenfällen mindestens 311 Zivilisten getötet und 927 verletzt.

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