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USA und Großbritannien zerstören Luftabwehrstellungen in Irak

Britische und US-Kampfflugzeuge haben am Dienstag erneut Luftabwehrstellungen in Irak angegriffen. Durch den Luftangriff seien mehrere Flugabwehrraketen und ein Radarsystem in der Nähe von An-Nasiriwah im Südosten des Landes zerstört worden, teilte ein Pentagon-Sprecher am Dienstag in Washington mit.

afp WASHINGTON. Die Einrichtungen seien eine Bedrohung für die britisch-amerikanischen Patrouillen gewesen. Am Freitag hatten Großbritannien und die USA den massivsten Luftangriff auf Irak seit einem halben Jahr geflogen. Sie beschossen drei Luftabwehrstellungen im Süden des Landes.

Seit dem Golfkrieg haben die Alliierten über dem Norden und Süden des Landes Flugverbotszonen verhängt, die von der Regierung in Bagdad nicht anerkannt werden, da sie nicht auf einem Beschluss des UN-Sicherheitsrates beruhen. Britische und US-Flugzeuge fliegen regelmäßig Patrouillen. Dabei kommt es häufig zu Zwischenfällen mit der irakischen Armee. Nach irakischen Angaben wurden bei den Luftangriffen durch Großbritannien und die USA seit 1998 bislang 354 Iraker getötet und etwa tausend verletzt.

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