USA und Westeuropa
Dresdner baut mehr Stellen ab als angekündigt

Bei der Dresdner Bank wird der Personalabbau höher ausfallen als bislang angekündigt. "Wir prüfen, ob wir weiter gehen müssen", erklärte Vorstandsvorsitzende Bernd Fahrholz.

WiWo/AP/dpa FRANKFURT. Bislang war von insgesamt 7800 Stellenstreichungen die Rede. Davon wurden bis zum Jahresende 2001 bereits 4000 Arbeitsplätze abgebaut. Fahrholz bestätigte nun, dass allein bei der vor allem bei der Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein bis zu 200 weitere Positionen in Westeuropa und den USA wegfallen werden. Auch eine darüber hinausgehende Streichung von Jobs im Konzern schloss er nicht aus.

Nähere Angaben über die Personalplanung wollte er nicht machen. "Es sind noch keine Entscheidungen gefallen." Es werde aber angestrebt, weiter ohne betriebsbedingte Kündigungen auszukommen.

Die Kosten seien ein Schlüsselthema für die Bank, betonte Fahrholz. Wenn das Institut eine Kostenreduktion um 15 Prozent erreichen wolle, müsse auch in diesem Jahr konsequent Kurs gehalten werden.Fahrholz räumte in diesem Zusammenhang ein, dass vor allem in der Zentrale der radikale Sparkurs auf Kritik und Widerstand stoße.

Dabei wird von 2003 an eine jährliche Reduzierung der Verwaltungsaufwendungen von 1,3 Milliarden Euro angepeilt. 2001 lagen die Aufwendungen für Personal und Sachkosten bei 8,6 Milliarden Euro. Bis zum Jahresende wurde die Zahl der Geschäftsstellen bereits auf 1172 von 1360 gesenkt.

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