USA verschulden sich für Anti-Terror-Kampf
Bush rechnet mit Haushaltsdefizit

Die USA müssen sich nach den Worten von Präsident George W. Bush wegen des Kampfes gegen den Terrorismus auf ein Haushaltsdefizit einstellen.

dpa-afx WASHINGTON. In Zeiten von Krieg, nationalem Notstand oder Rezession seien Defizite erlaubt, "und wir befinden uns in allen dreien", sagte Bush nach einem Gespräch mit dem US-Notenbankchef Alan Greenspan und hochrangigen Wirtschaftsberatern am Montagabend (Ortszeit) in Washington.

Der Haushalt im Jahr 2003 "wird vielleicht nicht ausgeglichen sein", fügte Bush hinzu. Zugleich lehnte er es ab, die auf elf Jahre angelegten Steuersenkungen vornehmlich für Unternehmen und Großverdiener in Höhe von insgesamt 1,35 Billionen $ (1,52 Billionen Euro/fast drei Billionen DM) zurückzunehmen. Die Wirtschaftsdebatte steht bereits im Zeichen der Wahlen für das US-Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats im November.

Bush sagte weiter, zur Ankurbelung der Wirtschaft seien im Haushalt für 2003 Mittel in Höhe von rund 100 Mrd. $ (etwa 112 Mrd. Euro/219 Mrd. DM) vorgesehen. Den von den Demokraten dominierten Senat rief er auf, das Paket nicht länger zu blockieren.

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