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USA warnen vor Eskalation im Boeing-Airbus-Streit

Der US-Handelsbeauftragte Robert Zoellick hat die EU davor gewarnt, den Streit um staatliche Subventionen bei den Flugzeugkonzernen Boeing und Airbus mit dem langfristigen Streit um die Besteuerungen von Unternehmen in den USA zu verknüpfen.

dpa-afx FRANKFURT. Der US-Handelsbeauftragte Robert Zoellick hat die EU davor gewarnt, den Streit um staatliche Subventionen bei den Flugzeugkonzernen Boeing und Airbus mit dem langfristigen Streit um die Besteuerungen von Unternehmen in den USA zu verknüpfen. Dies wäre "ein riskanter Kurs", sagte Zoellick der "Financial Times" (FT/Montagausgabe). "Wenn das jemand macht, übt er auf andere Druck aus, dies ebenfalls zu tun. Ich hoffe nicht, dass dies der Weg ist, den sie wählen werden."

Grund für die Warnungen seien Überlegungen der EU, Handelssanktionen gegen die USA teilweise aufrecht zu erhalten und direkt gegen Boeing zu verhängen.

Wegen des Streits um staatliche Hilfen für Airbus und Boeing hatten die EU und die USA Anfang Oktober angekündigt, sich gegenseitig vor der WTO zu verklagen. Beide Seiten werfen sich Verletzungen des 1992 zwischen der EU und den USA geschlossenen Abkommens über Finanzhilfen im Flugzeugbau vor.

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