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USA ziehen Soldaten ab - Operation geht weiter

400 Soldaten wurden zurückverlegt. Dennoch sei die Operation "Anaconda" noch nicht vorbei, teilte das US-Militär mit.

afp BAGRAM. Die USA haben 400 Soldaten abgezogen, die an der Großoffensive im Osten Afghanistans beteiligt waren. Die Soldaten seien auf den Stützpunkt Bagram, nördlich von Kabul, zurückverlegt worden, sagte US-Major Brian Hilferty am Sonntag. Damit sei "diese besondere Phase" abgeschlossen. Die Operation "Anaconda" sei aber noch nicht vorbei. Der Offizier machte keine Angaben dazu, ob die abgezogenen Soldaten durch andere ersetzt werden sollen.

Zuvor hatte Hilferty gesagt, der Widerstand der islamischen Extremisten in Ostafghanistan nehme ab. Die US-geführten Truppen hätten ein "großes Gebiet" eingenommen. Bei der Operation "Anaconda", an der auch deutsche Sondereinheiten beteiligt sind, waren bisher 1000 US-Soldaten im Einsatz. Die Offensive richtet sich gegen Taliban- und El-Kaida-Kämpfer in den Arma-Bergen. Nach Angaben der US-Streitkräfte wurden seit dem 2. März mindestens 500 Kämpfer getötet.

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