USA zum Rüstungsbericht
Irak hat keine Nachbesserungschance

Die USA wollen Irak keine Gelegenheit geben, seinen Rüstungsbericht an die Uno eventuell nachzubessern. Der Sprecher des Präsidialamtes, Ari Fleischer, sagte am Montag in Washington: "Ich glaube, es war überaus klar der Wille der Vereinten Nationen, dass dies die letzte Chances Iraks war, die Welt genau, umfassend und vollständig darüber zu informieren, welche Massenvernichtungswaffen er besitzt."

Reuters WASHINGTON. Er bezog sich die Zahl der Resolutionen des UNO-Sicherheitsrates, die Irak verletzt haben soll.

Aus amerikanischen, britischen und Uno-Kreisen ist in den vergangenen Tagen verlautet, der Rüstungsbericht, den Irak vor einer Woche abgab, enthalte nicht alle biologischen und chemischen Wirkstoffe. Der Sicherheitsrat hat Irak im November ernste Konsequenzen angedroht, wenn er sich nicht an das Verbot von atomaren, biologischen und chemischen Waffen hält, das die Uno 1991 verhängte.

Aus Sicht der USA und Großbritanniens würde das einen Krieg rechtfertigen. Der britische Premierminister Tony Blair sagte bei einem Besuch Syriens am Montag in Damaskus, sollte Irak sich nicht an die Resolution 1441 halten, müsse gehandelt werden. Der syrische Präsident Baschar el Assad sagte, die Zusammenarbeit Iraks mit der UNO sei gut. "Wir hoffen, dass sich diese Zusammenarbeit fortsetzt und dass diese Krise friedlich überwunden wird."

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