Utah Athletic Foundation größter Nutznießer
Salt Lake City brachte 56 Millionen Dollar Gewinn

Die Olympischen Winterspiele vom 8. bis 24. Februar in Salt Lake City bescherten dem Organisationskomitee SLOC einen Gewinn von 56 Mill. Dollar.

dpa SALT LAKE CITY. "Die Spiele waren zauberhaft - nicht nur für den Sport. Die Vorsehung lässt uns nun alle lachen", sagte SLOC-Chef Mitt Romney am Mittwoch in der Mormonen-Metropole bei der Verkündung der Gewinnzahlen. Der nunmehrige republikanische Gouverneurs-Kandidat für den US-Bundesstaat Massachusetts hatte seit seiner Amtsübernahme drei Jahre vor Beginn der Spiele einen radikalen Sparkurs gefahren. Das Gesamt-Budget für die Winterspiele und die sich anschließenden Paralympics betrug 1,3 Mrd. Dollar.

Größter Nutznießer des Überschusses ist die Utah Athletic Foundation. Ihr werden 26 Mill. Dollar überwiesen. Hinzu kommen 4 Mill. Dollar vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC), das laut Präsident Jacques Rogge aus Dankbarkeit gegenüber den Menschen in Utah" auf seinen Gewinnanteil verzichtet. Das Olympische Komitee der USA erhält für die Sportförderung 10 Mill. Dollar.

Das 17-tägige Wintersportfest in Salt Lake City erwirtschaftete damit einen höheren Profit als die Olympische Spiele 1996 in Atlanta. Die Jahrhundertspiele verbuchten lediglich einen Überschuss von zehn Mill. Dollar. Der meiste Profit wurde bislang mit 200 Mill. Dollar bei den Spielen 1984 in Los Angeles erzielt.

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