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V-Dax spiegelt Nervosität der Börse wider

Wer sich mit der deutschen Börse beschäftigt, sollte nicht nur den Dax-30-Index beobachten, in dem die 30 wichtigsten Unternehmen zusammengefasst sind. Auch der so genannte V-Dax kann sehr aussagekräftig sein.

ap BERLIN. In ihm spiegelt sich die Nervosität auf dem Frankfurter Parkett wider. Das V im V-Dax steht für Volatilität, also für die Schwankungsbreite der Kurse. Je höher die Volatilität ausfällt, desto stärker sind die Kurse auf Berg- und Talfahrt.

Für Anleger wichtig: Oft fällt ein hoher V-Dax-Wert mit starken Kursrückschlägen zusammen. Seinen Jahreshöchststand erreichte der V-Dax am 21. September 2001. Zugleich sackte der Dax-30-Index auf Jahrestief ab. Berechnet wird der V-Dax mit Hilfe der Optionen, die an der Deutschen Terminbörse gehandelt werden.

Ein Anstieg signalisiert steigende Optionspreise und damit die Erwartung höherer Kursausschläge beim Dax. Optionen sind umso teurer, je stärker die Kurse auf und ab gehen. In den vergangenen fünf Jahren stieg das V-Dax-Niveau den Angaben zufolge deutlich an. Die Kurse schwanken heute stärker als noch Mitte der 90er Jahre.

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