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VA-Tech-Chef Sernetz: Siemens "kein Wunschkandidat" - Stellen gefährdet

Der VA Tech -Chef Klaus Sernetz hat eine ablehnende Haltung gegenüber dem erwarteten Übernahmeangebot von Siemens nicht ausgeschlossen. Siemens sei zwar ein "hervorrragender Konzern, aber nicht unser Wunschkandidat", sagte er am Mittwoch.

dpa-afx/apa WIEN/MÜNCHEN. Der VA Tech-Chef Klaus Sernetz hat eine ablehnende Haltung gegenüber dem erwarteten Übernahmeangebot von Siemens nicht ausgeschlossen. Siemens sei zwar ein "hervorrragender Konzern, aber nicht unser Wunschkandidat", sagte er am Mittwoch.

Daher schließt der Chef des börsenotierten Linzer Anlagenbauers nicht aus, "dass wir den Aktionären empfehlen, nicht an Siemens zu verkaufen". Sernetz hält insgesamt 350 Stellen nach einem Zusammenschluss für gefährdet. Siemens will 55 Euro je Aktie bieten und hält bereits rund 16 Prozent der Anteile.

Siemens hatte dagegen betont, alle Arbeitsplätze erhalten zu wollen. Sernetz kritisierte, dass "in der Arbeitsplatz-Frage mit falschen Zahlen operiert wird". Wegen Überkapzitäten betreffe dies vor allem "den Bereich Energieerzeugung im Werk Weiz und in Wien sowie die dazugehörigen internationalen Standorte". Eine mögliche Lösung wäre laut Sernetz "der Verkauf oder der Börsengang von Unternehmensteilen."

Siemens teilte am Mittwoch mit, innerhalb der nächsten 18 Monate seien die Jobs am Standort Weiz garantiert. In dieser Zeit sollen Verhandlungen mit Gewerkschaft und Betriebsrat über die Zukunft der Arbeitsplätze geführt werden.

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