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Valdez rettet Werder das 2:2 gegen Leverkusen

Bayer Leverkusen hat den ersten Auswärtssieg in der Fußball-Bundesliga erneut verpasst, Werder Bremen den Sprung auf einen Champions-League-Platz.

dpa BREMEN. Bayer Leverkusen hat den ersten Auswärtssieg in der Fußball-Bundesliga erneut verpasst, Werder Bremen den Sprung auf einen Champions-League-Platz. Trotz zwischenzeitlicher Führung durch Tore von Andrej Woronin (51.) und Dimitar Berbatow (53.) kam das Bayer-Team im Weserstadion nur zu einem am Ende sogar glücklichen 2:2 (0:1).

Vor 38 128 Zuschauern erzielten Miroslav Klose (19.) und der eingewechselte Nelson Valdez (72.) die Treffer für den Meister.

"Wir haben am Anfang der zweiten Halbzeit das Spiel aus der Hand gegeben", klagte Werder-Trainer Thomas Schaaf. "Ich weiß nicht, warum das passiert ist. Das war unnötig." Werder dominierte die Partie über weite Strecken und setzte die Gäste besonders in der Anfangs- und in der turbulenten Schlussphase unter Druck. Vor dem Strafraum war in der ersten Halbzeit meistens Endstation, doch vor allem nach dem Ausgleich drückte der Meister aufs Tempo und besaß durch den Pfostenschuss von Ivan Klasnic sechs Minuten vor dem Abpfiff die beste Chance auf den Sieg.

"Das war eines unserer besseren Auswärtsspiele", kommentierte Bayers Co-Trainer Ulf Kirsten. "In der zweiten Halbzeit haben wir mehr Druck gemacht." Zu guten Torchancen kam es für die Leverkusener aber auch nicht, als sie nach Fehlern von Fabian Ernst und Paul Stalteri vor das Tor von Andreas Reinke kamen: Zunächst vertändelte Berbatow und kurz danach verpasste Paul Freier das rechtzeitige Abspiel.

Werder zeigte sich effektiver. Nachdem Bayer-Keeper Jörg Butt eine Hereingabe von Christian Schulz in den Strafraum faustete, war Klose zur Stelle. Mit Übersicht schob der Stürmer aus knapp zehn Metern ein und erzielte so sein achtes Bundesligator für die Bremer. Die Leverkusener versuchten, den Druck zu erhöhen. Doch bis auf den Kopfball von Berbatow, der zwei Minuten nach der Werder-Führung knapp neben dem Pfosten landete, brachte die Gäste-Mannschaft lange Zeit wenig zu Stande. Erst nach dem Wechsel, als die Bayer-Profis das Tempo deutlich verschärften, gelangen die Tore.

Während die Bremer nach Wiederbeginn zu behäbig spielten, nutzte Bayer die Unsicherheiten sofort aus. Zunächst traf Woronin zum sechsten Mal in dieser Saison, als die Bremer trotz mehrerer Versuche den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachten. Kurz danach köpfte Berbatow ein und nutzte ebenfalls einen Fehler von Frank Baumann.

Werder reagierte, Trainer Thomas Schaaf brachte den offensivstarken Mittelfeldspieler Ludovic Magnin für den schwachen Tim Borowski und kurz danach mit Nelson Valdez den dritten Stürmer. Und tatsächlich traf der junge Stürmer nur sechs Minuten nach seiner Auswechslung zum Ausgleich, als er einen schönen Querpass von Micoud einschob.

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