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Van Nistelrooy nach Madrid - Ärger für BeckhamDPA-Datum: 2004-06-28 13:19:29

Madrid (dpa) - Real Madrid plant offenbar einen neuen Millionen-Coup. Das englische Massenblatt «The Sun» berichtet, der spanische Erstliga-Club wolle Ruud van Nistelrooy von Manchester United für eine Ablöse von umgerechnet 45 Millionen Euro für die kommende Saison verpflichten.

Madrid (dpa) - Real Madrid plant offenbar einen neuen Millionen-Coup. Das englische Massenblatt «The Sun» berichtet, der spanische Erstliga-Club wolle Ruud van Nistelrooy von Manchester United für eine Ablöse von umgerechnet 45 Millionen Euro für die kommende Saison verpflichten.

Wie es weiter heißt, soll United-Manager Alex Ferguson bereit sein, die Offerte anzunehmen. Mit dem Erlös aus dem Verkauf des niederländischen Fußball-Nationalspielers will Manchester Englands Jung-Star Wayne Rooney engagieren.

Bereits seit Tagen liefert sich ManU mit dem FC Chelsea London ein Wettbieten um den 18 Jahre alten «Wunderstürmer» Rooney. Zeitungsberichten zu Folge will Ferguson alles daran setzen, um den vierfachen EM-Torschützen nach Old Trafford zu holen. «Mit dem Verkauf von van Nistelrooy könnten wir uns Rooney leisten», wird Ferguson zitiert. Rooneys Heimatclub, der FC Everton, fordert nach wie vor 75 Millionen Euro für den Stürmerstar.

Manchesters ehemaliger Star, David Beckham, hat unterdessen Ärger mit seinem spanischen Arbeitgeber. Mit scharfen Worten hat Präsident Florentino Perez von Real Madrid die Kritik von Beckham an der Trainingsarbeit beim spanischen Nobelclub zurückgewiesen. «Wer hat denn während der Weihnachtspause nicht trainiert? Wer ist in der Freizeit nach England zurück geflogen?», fragte der Real-Boss und forderte den Kapitän der englischen Fußball-Nationalmannschaft laut spanischen Medienberichten auf, «selbst die Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und in der kommenden Saison seine Trainingsleistungen zu verbessern.»

Nach dem Viertelfinal-K.o. der Engländer gegen EM-Gastgeber Portugal hatte Beckham seine enttäuschenden Leistungen mit mangelnder Fitness begründet und dies auf die Trainingsmethoden bei Real zurückgeführt. «Ich glaube nicht, dass wir in Madrid so viel Konditionsarbeit gemacht haben wie wir es in Manchester gewohnt waren», hatte der 29-Jährige gesagt, «aber so ist das eben in der spanischen Liga.» Beckham war im vergangenen Jahr für eine Ablöse von 35 Millionen Euro von Manchester zu Real gewechselt.

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