Vanessa muss gehen
Deutschland im „Superstar“-Fieber

Mit 12,93 Millionen Zuschauern hat die RTL-Talentshow "Deutschland sucht den Superstar" einen neuen Rekord erzielt. "Das ist bislang das beste Ergebnis", sagte eine RTL-Sprecherin am Sonntag. Die Quote betrug 40,3 Prozent. Bis zur Entscheidungsshow um Mitternacht hatten 9,83 Millionen durchgehalten und das traurige Aus der 17-jährigen Vanessa gesehen.

HB/dpa KÖLN. In der drittletzten Folge, die dieses Mal unter dem Motto "Disco" stand, hatte es unter den vier Kandidaten Alexander, Juliette, Daniel und Vanessa eine klare Zweiteilung gegeben. Während Alexander und Juliette für ihre reifen Gesangsleistungen von der Jury dickes Lob ernteten, wurden Daniel und Vanessa kritisch unter die Lupe genommen. "Der Gesang war eine Bauchlandung", urteilte Jury-Mitglied und BMG- Europa-Chef Thomas Stein hart über Daniel, der in der Show immer mehr die Rolle des Clowns übernimmt. "Ich habe keine Angst, ich hab so geile Fans da draußen", konterte Publikumsliebling Daniel die Angriffe der Jury gewitzt.

Die Emotionen schwappten in der siebten Runde des Sängerwettstreits allerdings nicht ganz so hoch wie in den vergangenen Folgen. Beim Rauswurf von Gracia Samstag vor einer Woche hatte Daniel noch einen Zusammenbruch erlitten. Diesmal zeigten sich alle Kandidaten gefasst. Vanessa spielte die gute Verliererin und rang sich sogar ein Lächeln ab, als sie von ihrem Ausscheiden erfuhr. Buh-Rufe im Saal des Coloneums blieben diesmal aus - allerdings war in den Werbepausen das Saal-Publikum von Moderator Carsten Spengemann dazu angehalten worden, die Show nicht mit unfairen Äußerungen zu stören.

Das Aus für Vanessa kam nicht überraschend. In den vergangenen Runden war die zierliche Sängerin jeweils nur knapp weitergekommen. Ihre Songs "I Love To Love" (Tina Charles) und "Sunny" (Boney M) konnten weder die Jury noch die 1000 Zuschauer überzeugen - das Girlie blieb in der Show stimmlich einfach zu blass. "Heute war einfach nicht dein Tag", urteilte Stein.

Der 19-jährige Alexander tanzte sich dagegen mit seinen lässigen Darbietungen am Samstag in die Favoritenrolle. Mit der schwungvollen Interpretation des Songs "Relight My Fire" überzeugte er das Publikum und die Jury. "Gary Barlow von Take That hätte das nie so geil gesungen wie Du", lobte Dieter Bohlen.

Die drei Kandidaten Daniel, Alexander und Juliette werden nun in zwei weiteren Runden am 1. und 8. März um den "Superstar"-Titel kämpfen. In der kommenden Runde wird sich dann zeigen, ob die Zuschauer dem Spaßvogel Daniel treu bleiben oder sich für die starken Sänger Alexander und Juliette entscheiden. Die Zeit bis dahin überbrückt der Sender RTL mit Spezialsendungen zur Show.

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