Vardenafil-Verkaufsstart im März: Auch Bayer macht Viagra Konkurrenz

Vardenafil-Verkaufsstart im März
Auch Bayer macht Viagra Konkurrenz

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer will sein Potenzmittel Vardenafil ab Mitte März in Europa auf den Markt bringen.

Reuters LEVERKUSEN. "Wir rechnen damit, dass Vardenafil ab Mitte März sukzessive auf den europäischen Markt kommen kann", sagte eine Bayer-Sprecherin am Dienstag in Leverkusen. Bisher war von einem Verkaufsstart im ersten Halbjahr die Rede. In den USA werde das Konkurrenzprodukt zu Pfizers Potenzpille Viagra voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen, bekräftigte die Sprecherin. Bayer erwartet mit seinem Potenzmittel, das unter dem Handelsnamen Levitra verkauft und zusammen mit Glaxo-Smith-Kline vertrieben werden soll, einen maximalen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro. Levitra soll damit zu einem der wichtigsten Umsatzträger im Konzern werden.

In den USA sollen 60 Prozent des Vardenafil-Umsatzes erzielt werden, sagte die Sprecherin. Bereits in dieser Woche begann in Europa der Verkauf des Potenzmittels Cialis des US-Pharmakonzerns Eli Lilly und der Biotechnologiefirma Icos. In den USA soll Cialis ebenfalls in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen. Analysten erwarten für den schnell wachsenden Markt für Potenzmittel bis 2006 eine Steigerung des Marktvolumens auf drei bis vier Milliarden Dollar von derzeit rund 1,6 Milliarden Dollar.

Der wissenschaftliche Beirat der in London ansässigen europäischen Arzneimittelbehörde EMEA hatte sich bereits im November für eine Zulassung des Bayer-Potenzmittels in Europa ausgesprochen. Die EU-Kommission erlaubt Unternehmen üblicherweise wenige Monate nach einer solchen Empfehlung die Vermarktung. In den USA hatte die zuständige Gesundheitsbehörde FDA vor der endgültigen Zulassung noch weitere Studien gefordert.

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