VCI will Bericht am 10. Juli vorlegen
Chemieverband sieht Konjunktur 2002 wieder etwas positiver

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat eine leichte Anhebung der Umsatz- und Produktionsprognosen für die deutsche Chemiebranche in diesem Jahr angekündigt.

Reuters FRANKFURT. "Wir werden im Juli unsere Prognosen für Produktion und Umsatz 2002 leicht nach oben korrigieren", sagte Henrik Meincke, Leiter des Bereichs Volkswirtschaft und Statistik des Branchenverbandes. Nähere Details dazu habe Meincke offen gelassen. VCI-Hauptgeschäftsführer Wilfried Sahm erwartet dabei allerdings weiter einen Chemieumsatz unter dem Niveau des Vorjahres, wie es hieß. "Wahrscheinlich so zwischen minus zwei und null Prozent," sagte Sahm. Die Produktpreise zögen weiterhin nicht an oder würden sogar sinken.

In seinem Bericht zum ersten Quartal hatte der VCI Ende Mai für 2002 noch ein leichtes Produktionsplus zum Vorjahr prognostiziert. Der Umsatz der Branche werde in diesem Jahr voraussichtlich aber niedriger liegen als noch 2001, hatte es geheißen. Genaue Zahlen wurden auch damals nicht genannt.

Seinen Bericht zum ersten Halbjahr dieses Jahres will der VCI am 10. Juli vorlegen. Aus den Konzernen kamen zuletzt wieder einige positive Stimmen zur Geschäftsentwicklung. Europas größter Chemie-Konzern BASF etwa sieht trotz eines nach wie vor schwierigen Marktumfelds eine gute Entwicklung beim Auftragseingang. BASF-Finanzchef Max Dietrich Kley sagte vor wenigen Tagen in Frankfurt, BASF sei der Ansicht, dass die Zeichen auf einen moderaten Aufschwung hindeuteten. Es sei aber nach vor nicht sicher, ob die jüngste Belebung der Nachfrage nur auf eine Auffüllung der zuletzt leeren Lager zurückzuführen sei, oder ob dies bereits bei den Endverbrauchern durchschlage.

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