Vegetarier klagten über Rinder-Geschmacksstoffe
McDonald's will im Pommes-Streit zahlen

Mit einer Millionenzahlung will die Schnellimbisskette McDonald's den Rechtsstreit über nicht-vegetarischer Geschmacksstoffe in ihren Pommes frites beilegen.

Wiwo/ap CHICAGO. Das Unternehmen bot dazu eine Entschädigung von insgesamt zehn Mill. Dollar (10,67 Mill. Euro) an. Wie die Staatsanwaltschaft in Seattle am Dienstag mitteilte, soll jeder der elf Kläger davon 4 000 Dollar (rund 4 3000 Euro) erhalten. Der Rest des Geldes soll nach Angaben von McDonald's-Sprecherin Anna Rozenich an Verbraucherschutzorganisationen gehen.

Im vergangenen Jahr hatten zunächst drei Vegetarier in Seattle Klage gegen McDonald's eingereicht, weil es aus Rindern gewonnenes Gewürz eingesetzt hat. Später schlossen sich weitere Kläger in den US-Staaten Kalifornien, Texas, New Jersey und Illinois an.

McDonald's hatte 1990 erklärt, beim Frittieren der Kartoffelstäbchen werde kein Rinderfett mehr verwendet, stattdessen komme reines Pflanzenöl zum Einsatz. Inzwischen hat das Unternehmen aber bestätigt, dass seinen Pommes frites in den USA Geschmacksstoffe vom Rind zugesetzt werden, und sich dafür entschuldigt.

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