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Venezuela will Öllieferungen einhalten - Erwartet Preissenkungen

Das Opec-Land Venezuela wird nach der Bestätigung von Staatspräsident Hugo Chávez bei dem Volksentscheid am Sonntag seine Öl-Lieferungen voll einhalten. Wie der venezolanische Opec-Gouverneur Ivan Orellana am Dienstagabend in Wien betonte, werde sein Land an der vereinbarten Fördermenge von 3,1 Mill. Barrel (je 159 Liter) pro Tag festhalten. Man könne die Förderung jedoch innerhalb von sechs Monaten auf 3,5 Mill. Barrel ausbauen.

dpa-afx WIEN. Das Opec-Land Venezuela wird nach der Bestätigung von Staatspräsident Hugo Chávez bei dem Volksentscheid am Sonntag seine Öl-Lieferungen voll einhalten. Wie der venezolanische Opec-Gouverneur Ivan Orellana am Dienstagabend in Wien betonte, werde sein Land an der vereinbarten Fördermenge von 3,1 Mill. Barrel (je 159 Liter) pro Tag festhalten. Man könne die Förderung jedoch innerhalb von sechs Monaten auf 3,5 Mill. Barrel ausbauen.

Venezuela ist das fünftgrößte Ölförderland der Welt. Für den Bereich der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) erwartet Orellana im ersten Quartal 2005 bereits einen niedrigeren Ölpreis von 28 bis 35 $. Allerdings sei längerfristig ein Preis von bis zu 50 $ nicht auszuschließen.

Orellana machte vor allem die USA für den raschen Preisanstieg für Rohöl verantwortlich. Die unsichere Lage im Irak habe die Spekulation an den Ölmärkten angeheizt. Diese habe den Preis für ein Barrel um mindestens zwei Dollar in die Höhe getrieben. Venezuela werde in einigen Monaten eine Studie vorlegen, die die Vormachtstellung des US Dollars im Ölgeschäft durch einen "Währungsmix" aus Dollar, Euro und Yen ersetzen würde.

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