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ver.di berät mit Betriebsrat über Rettungsplan von Karstadt-Quelle

Im Streit um die Zukunft des angeschlagenen Handelsriesen Karstadt-Quelle berät die Gewerkschaft ver.di an diesem Montag mit dem Gesamtbetriebsrat in Kassel über den Rettungsplan. Bei der Umsetzung des aktuellen Sanierungskonzepts kann der Vorstand der Karstadt-Quelle bisher nicht auf die Unterstützung von ver.di bauen. "Das Karstadt-Sanierungskonzept tragen wir nicht mit, weil es Tausende Arbeitsplätze gefährdet", sagte ver.di-Vorstand Franziska Wiethold am Montag vor dem Treffen. "Über Zugeständnisse reden wir erst, wenn die Karstadt-Führung erklärt, inwiefern sie bereit ist, Arbeitsplätze und Standorte zu sichern."

dpa-afx KASSEL. Im Streit um die Zukunft des angeschlagenen Handelsriesen Karstadt-Quelle berät die Gewerkschaft ver.di an diesem Montag mit dem Gesamtbetriebsrat in Kassel über den Rettungsplan. Bei der Umsetzung des aktuellen Sanierungskonzepts kann der Vorstand der Karstadt-Quelle bisher nicht auf die Unterstützung von ver.di bauen. "Das Karstadt-Sanierungskonzept tragen wir nicht mit, weil es Tausende Arbeitsplätze gefährdet", sagte ver.di-Vorstand Franziska Wiethold am Montag vor dem Treffen. "Über Zugeständnisse reden wir erst, wenn die Karstadt-Führung erklärt, inwiefern sie bereit ist, Arbeitsplätze und Standorte zu sichern."

Sollte der Streit eskalieren und die Gewerkschaften einen Streik organisieren wäre der Gang zum Insolvenzrichter laut dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" unvermeidlich. "Dann wäre Schluss", zitiert das Magazin Aufsichtsratkreise.

Aktie Knickt EIN

Wegen der Unsicherheit hinsichtlich des Rettungsplans bei Karstadt-Quelle brach die Aktie bis Montagmittag um 7,3 Prozent auf 11,68 Euro ein. Der MDax legte in dieser Zeit um 1,12 Prozent auf 5 122 Punkte zu.

Am Wochenende hatte Konzernchef Christoph Achenbach der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" gesagt, dass noch nicht geklärt sei, wie viele Stellen der Umstrukturierung zum Opfer fallen und wie viele der neu ausgegliederten Warenhäuser letztendlich geschlossen würden. Die von Gewerkschaftlern in die Diskussion geworfene Zahlen von 20 000 und 30 000 gefährdeten Stellen bewertet Achenbach als Panikmache.

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