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ver.di protestiert bundesweit gegen längere Arbeitszeiten

Die Gewerkschaft ver.di hat heute in ganz Deutschland zu Warnstreiks und Protesten gegen längere Arbeitszeiten aufgerufen. Schwerpunkte der Aktionen etwa in Krankenhäusern, Universitäten, Stadtverwaltungen und Staatstheatern sollen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern liegen.

dpa BERLIN. Die Gewerkschaft ver.di hat heute in ganz Deutschland zu Warnstreiks und Protesten gegen längere Arbeitszeiten aufgerufen. Schwerpunkte der Aktionen etwa in Krankenhäusern, Universitäten, Stadtverwaltungen und Staatstheatern sollen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern liegen.

Der Protest richtet sich zudem gegen geringere Einkommen und Stellenabbau. "Das ist das Gegenteil von dem, was wir jetzt in einer Situation der Massenarbeitslosigkeit brauchen", sagte ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske dem NDR. Durch sichere Einkommen solle vielmehr die Binnennachfrage gestärkt werden. Die Länder könnten sich andere Einnahmequellen erschließen.

Die Gewerkschaft will erreichen, dass nach einer Einigung mit Bund und Gemeinden die Länder diese Ergebnisse ebenfalls übernehmen und der Tarifgemeinschaft im öffentlichen Dienst wieder beitreten.

In Bayern rechnet die Gewerkschaft mit knapp 1 000 Teilnehmern. In Baden-Württemberg geht ver.di von etwa 4 500 Teilnehmern aus. In Hamburg protestierten am Morgen rund 200 Beschäftigte der Stadtreinigung und aus Krankenhäusern eine Stunde lang am Alten Elbtunnel gegen die Haltung der Länder im Tarifkonflikt.

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