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Ver.di warnt vor Bankfusionen - Stellenabbau erwartet

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat vor weiteren Bankfusionen gewarnt.

dpa FRANKFURT/MAIN. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat vor weiteren Bankfusionen gewarnt.

Ver.di-Bankexperte Uwe Fulong sagte dem Nachrichtenradio hr skyline: "Solche Großfusionen sind volkswirtschaftlich nicht erforderlich, sondern sogar eher schädlich." Die deutschen Banken seien vom Grund her ertragsstark und müssten sich nicht in irgendwelche Fusionen "flüchten".

Das Kreditgewerbe sei keine Branche mehr, die von einem Rückgang der Nachfrage geprägt sei. Im Gegenteil: Es gebe derzeit sehr viele Chancen, mehr Geschäft und Ertrag zu machen. Der Beschäftigtenstand könne vielleicht sogar ausgebaut werden.

Bis Mitte nächsten Jahres erwartet Ver.di trotzdem, dass noch einmal 4000 bis 6000 Stellen bei den Banken verloren gehen. Dies entspreche zumindest den Planungen der Banken. In den vergangenen Jahren seien 44 000 von 760 000 Stellen abgebaut worden. Davon seien allein 10 500 Stellen bei der Dresdner Bank verloren gegangen.

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