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ver.di: Wichtigste Punkte bei Karstadt-Quelle-Verhandlungen noch nicht erfüllt

Bei den Verhandlungen über das Sanierungspaket bei Karstadt-Quelle liegen die Positionen nach Einschätzung der Gewerkschaft noch weit auseinander.

dpa-afx ESSEN. Bei den Verhandlungen über das Sanierungspaket bei Karstadt-Quelle liegen die Positionen nach Einschätzung der Gewerkschaft noch weit auseinander. "Das wichtigste Anliegen von ver.di - die Beschäftigungs- und Standortsicherung - ist noch nicht erfüllt", sagte ver.di-Vorstandsmitglied Franziska Wiethold. Bisher lägen von Seiten Karstadtquelles lediglich Absichtserklärungen des Vorstands, aber keine verbindlichen Zusagen vor. "Der Druck auf uns ist ausgesprochen groß, er ist kaum zu ertragen", sagte sie, "Wir werden alles Mögliche tun, aber nicht um jeden Preis."

Die Arbeitnehmerseite hatte bislang zwar den Verzicht auf übertarifliche Leistungen in Aussicht gestellt, weiter gehende Forderungen aber zurück gewiesen. Nach Wiedholds Ansicht könnte der Aufsichtsrat allerdings auch ohne Einigung über den Sanierungsplan eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, auf der im November über die Kapitalerhöhung abgestimmt werden soll.

Karstadt-Quelle-Chef Christoph Achenbach besteht jedoch auf seiner Vorgabe: Ohne eine Einigung "steht sowohl die Kapitalerhöhung auf dem Spiel als auch die Kreditvergabe der Banken. Und damit wäre die Zukunft des Konzerns in Gefahr", bekräftigte er im Bayerischen Rundfunk. Howe gab sich weiterhin optimistisch: "Ich rechne fest damit, dass wir bis zum kommenden Donnerstag eine Einigung erzielen werden. Es gibt keine Alternative zu dem von uns vorgelegten Sanierungsplan."

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