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ver.di wirft Karstadt-Quelle 'ideologischen Grundsatzstreit' vor

Die Gewerkschaft ver.di hat dem Vorstand von Karstadt-Quelle vorgeworfen, in den Verhandlungen um die Sanierung des Konzerns jeden Vorschlag der Arbeitgeberseite aus "ideologischen Gründen" zu blockieren.

dpa-afx ESSEN. Die Gewerkschaft ver.di hat dem Vorstand von Karstadt-Quelle vorgeworfen, in den Verhandlungen um die Sanierung des Konzerns jeden Vorschlag der Arbeitgeberseite aus "ideologischen Gründen" zu blockieren. "Ich habe den Eindruck, dass ein Grundsatzstreit auf unseren Knochen geführt wird, wie man auch gegen Arbeitnehmervertreter einen Sanierungsbeitrag durchsetzen kann", sagte ver.di-Vorstandsmitglied Franziska Wiethold am Mittwoch in Essen.

Die Arbeitnehmerseite habe einen Lösungsvorschlag auf den Tisch gelegt, der in den nächsten drei Jahren Personalkosteneinsparungen von 480 Mill. Euro bringe, ohne dass es zu betriebsbedingten Kündigungen kommen würde. Dieser Vorschlag sei von der Arbeitgeberseite "leider auseinander genommen worden", sagte Wiethold.

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