Veräußerungen nicht an HEW
Bewag darf zunächst nicht verkauft werden

Reuters BERLIN. Der Berliner Stromversorger Bewag kann nach Auffassung des Berliner Landgerichts zunächst nicht an die Hamburgischen Electricitätswerke (HEW) verkauft werden. In mündlicher Verhandlung erklärte das Gericht am Montag in Berlin, die Frage des Anteilsverkaufs müsse in einem Schiedsverfahren der Unternehmen geklärt werden. Durch die Fusion der früheren Anteilseigner Viag und Veba sei die Geschäftsgrundlage für die bisherigen Konsortialverträge zur Bewag entfallen. Um aber Zeit für eine Einigung im Schiedsverfahren zu bekommen, dürften die Bewag-Anteile zunächst nicht wie geplant an die HEW verkauft werden.

Gegen den Bewag-Verkauf hatte der US-Konzern Southern Energy eine einstweilige Gerichtsverfügung erwirkt. Diese wird durch die Äußerungen des Gerichts bestätigt. Southern Energy hatte sich auf Konsortialverträge zur Bewag berufen, die ihnen die unternehmerische Führung an dem Berliner Unternehmen sicherten.

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