Veraltete Muster
Banken zeigen im Internet falsche Euro-Scheine

Im Internet zeigen viele Banken und Sparkassen auch mehrere Tage nach der Einführung des Euro-Bargeldes noch falsche Banknoten. Dabei handele es sich um die früheren von der Europäischen Zentralbank (EZB) gezeigten Muster, berichtete die "Passauer Neue Presse" am Freitag.

dpa MÜNCHEN. Um Geldfälschern keinen Zeitvorsprung zu geben, hatte die EZB bis zur Präsentation der echten Euro-Noten im Spätsommer 2001 nur Musterscheine gezeigt, die in zahlreichen Details von den jetzt gültigen Euro-Noten abweichen. Neben mehreren deutschen Großbanken zeigt auch der Bundesverband deutscher Banken noch immer diese falschen Euro-Scheine auf seiner Internet-Seite.

Zu den Hauptunterschieden zwischen den echten Scheinen und den Mustern zählt dem Bericht zufolge die Wertzahl (5,10,20,50,100,200), die bei den echten Scheinen links oben fragmentiert, bei den Mustern aber vollständig abgebildet ist. Auf den Rückseiten der echten Scheine gebe es außerdem nicht die auf den Demo-Scheinen linksseitig angebrachten Einblockungen mit zwölf Sternen. Außerdem heißt es bei den 5,10, und 20-Euronoten rechts unten Euro 5, Euro 10 und Euro 20. Bei den Mustern ist die Reihenfolge in 5 Euro, 10 Euro und 20 Euro umgedreht.

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