Verankerung gelöst
Zwei Tote bei „Bungeejumping“-Unfall

Zwei Menschen sind in Italien bei einem gemeinsamen Sprung von einer "Bungeejumping"-Anlage ums Leben gekommen. Das elastische Seil, das einen 25-jährigen Mann und eine 26-jährige Frau beim Sprung in die Tiefe sichern sollte, hatte sich aus der Verankerung von einer Brücke nahe der mittelitalienischen Stadt Terni gelöst.

dpa ROM. Beide seien im freien Fall in einen rund hundert Meter unter der Brücke gelegenen Bach gestürzt und auf der Stelle tot gewesen, berichteten italienische Medien am Donnerstag über den Unfall, der sich am Mittwoch ereignet hatte.

Die italienische Justiz hat Ermittlungen gegen den Betreiber der Anlage aufgenommen. Dieser hatte erklärt, der tödliche Unfall habe sich beim letzten Sprung des Tages ereignet. "Das Unglück ist unerklärlich", sagte er. Er habe auf Ersuchen der beiden Springer die Anlage sogar länger als geplant offen gehalten. Bungeejumping gilt als ein Nervenkitzel besonderer Art. Wagemutige stürzen sich kopfüber in die Tiefe und werden von dem Seil, an das sie gebunden sind, wieder aufgefangen. Die meisten derartigen Sprunganlagen befinden sich auf hohen Brücken.

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