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Veranstalter: Montags-Demos werden fortgeführt

Trotz sinkender Teilnehmerzahlen bei den Montags-Demonstrationen gegen die Arbeitsmarktreform Hartz IV wollen die Veranstalter in Magdeburg ihre Proteste fortführen. „Natürlich gehen wir nächsten Montag wieder auf die Straße“, sagte Organisator Andreas Ehrholdt am Dienstag der dpa.

dpa MAGDEBURG. Trotz sinkender Teilnehmerzahlen bei den Montags-Demonstrationen gegen die Arbeitsmarktreform Hartz IV wollen die Veranstalter in Magdeburg ihre Proteste fortführen. "Natürlich gehen wir nächsten Montag wieder auf die Straße", sagte Organisator Andreas Ehrholdt am Dienstag der dpa.

Die bundesweite Welle der Montags-Demonstrationen gegen Hartz IV hatte Ende Juli in Magdeburg ihren Anfang genommen.

Grund für den sinkenden Zulauf ist aus Sicht Ehrholdts die steigende Frustration der Menschen. Gerade deshalb gelte es, die Menschen weiter für die Proteste zu mobilisieren. Allerdings müsse das politische Profil geschärft werden. Es reiche nicht aus, nur gegen Hartz IV zu sein, sagte Ehrholdt. Daher hatte er bereits am Vortag einen Forderungskatalog vorgelegt. Darin verlangen die Veranstalter der Magdeburger Proteste ein im Grundgesetz verankertes Recht auf Arbeit, einen europaweit gültigen Mindestlohn und eine bessere Kontrolle beim Umgang mit Steuergeldern in Verwaltungen.

Zwischenzeitlich waren in Magdeburg bis zu 15 000 Protest- Teilnehmer gezählt worden, danach bröckelten die Teilnehmerzahlen aber ab. In der Vorwoche demonstrierten noch 6000 Menschen in Magdeburg. Am vergangenen Montag waren es laut Polizei nur noch 2000, laut Veranstalter bis zu 4000. Auch landesweit gingen die Zahlen in Sachsen-Anhalt zurück.

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