Veranstalter rechnen selber mit Fehlbetrag von 2,4 Mrd. DM
Bundesrechnungshof will Expo prüfen

Insbesondere die Nachnutzung und die Folgekosten der Weltausstellung sollten begutachtet werden

Reuters BONN. Der Bundesrechnungshof will die Weltausstellung Expo in Hannover unter die Lupe nehmen. Behördenpräsidentin Hedda von Wedel sagte am Mittwoch in Bonn, insbesondere die Nachnutzung und die Folgekosten der Weltausstellung sollten begutachtet werden. Zwar gebe es noch keinen Beschluss des Bundestags-Haushaltsausschusses mit der offiziellen Bitte um eine Prüfung der Expo. Die Prüfung der Wirtschaftlichkeit der Weltausstellung sei aber ohnehin vorgesehen. Die Behördenchefin machte jedoch deutlich, dass nicht mit einem schnellen Ergebnis der Prüfung zu rechnen sei. Es werde eine umfängliche Prüfung geben.

Wegen der deutlich unter Plan liegenden Zuschauerzahlen rechnet die Expo inzwischen mit einem Fehlbetrag von 2,4 Milliarden Mark nach ursprünglich 400 Millionen Mark, den das Land Niedersachsen und der Bund tragen müssen. Der in Bonn ansässige Bundesrechnungshof dient als unabhängiges Organ der innerstaatlichen Finanzkontrolle und hat umfassende Prüfungsrechte innerhalb der Verwaltung.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%