Veranstalter zeigten sich vom Messeverlauf sehr zufrieden.
Photokina lockt 160 000 Besucher an

Die Photokina, die das komplette Kölner Messegelände für sechs Tage in Beschlag genommen hatte, geriet dank Digitaltechnik zur Schau der Superlative. Zum ersten Mal dabei - wenn auch sehr bescheiden - waren die Handy-Hersteller.

HB/der KÖLN. Die weltgrößte Messe für die Fotobranche, die Photokina, hat die Erwartungen der Veranstalter mehr als erfüllt. Mehr Aussteller, mehr Besucher und noch bessere Geschäftsergebnisse als 2002 hätten gezeigt, dass sich die Branche in einem einzigartigen Aufwärtstrend befinde, teilte die koelnmesse am Sonntag mit.

1 589 Anbieter aus 50 Ländern - mehr als 60 Prozent aus dem Ausland - waren nach Köln gekommen. 160 000 Besucher, darunter 110 000 Fachbesucher, drängten sich in den Hallen. Im Mittelpunkt der Schau standen kompakte Digitalkameras und kleine Foto-Drucker für den Hausgebrauch.

Erstmals auf der Messe vertreten waren die Foto-Handys. Allerdings hatten die großen Mobiltelefon-Hersteller nur bescheidene Stände in teils schlechter Lage aufgebaut. Marktführer Nokia versteckte sich in einer Nebenhalle abseits des großen Trubels, Sony-Ericsson war nur ein mageres Anhängsel des Sony-Standes und Motorola fehlte gleich ganz. Denn noch sind die Foto-Handys mit ihren niedrigen Auflösungen von maximal einer Millionen Bildpunkten keine ernsthafte Konkurrenz für die Digitalkameras. Das dürfte sich in zwei Jahren zur nächsten Photokina geändert haben.

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